Verantwortung in der Lieferkette bei MKM: Konfliktrohstoffe.

Seit Juli 2010 sind die „Dodd-Frank Wall Street Reform“ und der „Consumer Protection Act (Wall Street Reform Act)“ in Kraft.

Diese Reform erlegt den Unternehmen, die derartige Materialien verwenden, besondere Verpflichtungen hinsichtlich Dokumentation und Veröffentlichung auf.

Als Zinn verarbeitendes Unternehmen sind wir uns der politischen Brisanz dieses Themas bewusst und unterstützen keine Rebellenkämpfe in den betroffenen Regionen. Diesbezüglich setzen wir uns bei unseren Lieferanten für Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Versorgungskette bis hin zu den Schmelzhütten (Smelter) ein und fordern die Offenlegung des Zinnursprungs.

Als Verwender von Reinzinn haben wir keinen direkten Einfluss, auf den Ursprung von Materialien, die von unseren Lieferanten eingesetzt werden.

Alle Materialien beziehen wir ausschließlich von namhaften Lieferanten, die uns die Einhaltung der oben genannten Verpflichtungen bestätigen. Dazu führen wir in regelmäßigen Abständen Befragungen zum Ursprung der Materialien durch.

Da alle von MKM erstellten Erklärungen auf Aussagen von Vormateriallieferanten beruhen, können wir hierfür keine Gewähr übernehmen.

Wir selbst tätigen keine Direktimporte von Mineralien und damit auch nicht von sogenannten Konfliktmineralien wie  Kassiterit (Zinnerz), Kolumbit Tantalit (Coltran, Tantalerz), Gold und Wolframit (Wolframerz) aus der Demokratischen Republik Kongo und den angrenzenden Staaten.